Liane Opolka

 

Wissenswertes

Ölmalerei

 
 
 
Originalgemälde-ÖlmalereiOelmalerei-Provence

Ölmalerei - die klassische Königsdisziplin

 

Die Ölmalerei gilt als klassische Königsdisziplin der Kunst und bezeichnet eine seit dem 14. Jahrhundert angewendete Maltechnik, bei der die Pigmente durch trocknende Öle gebunden
werden. Die Trocknung ist ein Oxidationsprozess, der sich über mehrere Tage bis Wochen erstrecken kann. Ölfarbe ist stabil und gleichzeitig geschmeidig. Da der Unterschied zwischen nasser und getrockneter Farbe bei Ölfarben sehr gering ist, eignen sie sich besonders für naturgetreue Darstellungen. Verbindung und Verschmelzung der Farbtöne ist sehr leicht zu erreichen und erlaubt Nass-in-Nass-Korrekturen, ein Neben- und Übereinandersetzen von Pinselstrichen und das deckende Übermalen von nicht gelungenen Stellen. Von großer Bedeutung ist bei der Ölmalerei der Malgrund, meist eine grundierte Leinwand. Auch hier gilt die bekannte Ölmalregel „Fett über mager“. Die unteren Schichten werden farbkörperreich und bindemittelarm aufgetragen, damit sie zügig und gut trocknen. Die Ölfarbe kann mit Terpentin verdünnt als feine Lasur oder als Impasto aufgetragen werden.

Bei der Bildgestaltung arbeitet man am Besten von dunkel nach hell und setzt Licht- und Schatteneffekte ganz zum Schluss. Öl und Bindemittel sollten sparsam verwendet werden, da die unteren Farbschichten fester werden müssen als die oberen.

 



 



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